bindlich erweisen, Gnädige, aber es ist von der sech-sten Wichtigkeit daß ich die Haare blos der Damezeige, die ich heirate. In der That üben dieselben ihreWirkung nur ans das schöne Geschlecht, wie Siean mir selbst wahrnehmen können, dessen arme Gc>statt ihr Beslz nicht im Mindesten verbessert hat. Siesind deshalb zn einem Hochzeitgeschenk bestimt undSeine Majestät der Löwe bat mich auf diese Artgrosmüthig für die Verzichtnng auf die Zärtlich-keit der Königin eutschädigt. Man muß gestehendaß das Präsent mit vielem Zartst»« ausgedachtwar. Aber Sie erwähnen doch gewiß kein Wort da-von ?"
„Guter Himmel, eine Elster und ansschwazen !"rief die alte Plaudertasche.
Damit wünschte der Fuchs der Elster gute Nachtund zog sich in ein Loch zurük, um die Mühen desTages erst auszuschlafen, eh er sich der schönen jun-gen Kaze vorstellte.
Am nächsten Morgen war es, der Himmel weißwie, in der ganzen Gegend herum, Reineke Fuchs seiwegen der Gunst, die Jbro Majestät gegen ihn bü-ken lassen, von Hof verbannt worden und der Löwehabe ihm seinen Abgang durch drei Haare versüßt,die jede Dame,, die der Fuchs ehlichen würde, aufimmer jung und schön erhielten.
Die Kaze befand sich unter den Ersten, welchendie Neuigkeit zn Ohr kam, und sie ward höchst neu-gierig einen so interessanten Fremden zu sehen, dcs-Bulwers Romane XXI. ö