„Wer unter den Menschenkindern bedarf jeztin Deinem Gebnrtland der Elsenfürsorge? WelcheWiegen willst Du bedienen? Auf welches Mädchenwillst Du Deine rasigen Gaben ansströmen ? WelchemDichter willst Du in seinen Träumen zur Seite ste-hen? Die Poesie ist ans der Insel geflohen: warumwillst Du noch zurükbleiben? Die Zeit hat dumpfeSitten mitgebracht, die Dein zartes Wesen verhöh-nen. Pnk ist in der Hyacinthc begraben; er hatkeine Nachkommen und keine Trauer um seinen Hin-gang hinterlassen, denn die Nacht, die Elfenzeit, istso geschäftig und hell wie der Tag geworden. Wel-cher Herd ist jezt noch nach der Abendgloke verlassen ?Welches Hans badet sich in Schweigen znr Stundewo Deine Tänze beginnen? Die Herrschaft überdie Menschen ist von Dir gewichen und Dein Ge-schlecht verschwindet von der überfüllten Erde. Denntroz unserer göttlichen Natur ist unser Dasein mitdemjenigen der Menschen verflochten. Vernachläs-sigung von ihrer Seite ist unsre Krankheit, ihr Ver-gessen unser Tod. So scheide denn von dem phili-sterhaften und doch so unruhigen Echanpldz, derdie Elfenringe Deiner Geburtinsel einschliest.Diese Gebirge, dieses Gras, diese gleitenden Wellen,diese verwitternden Ruinen, diese sternbestraltenBächlein — seien sic, v schöne Königin, Dein neu Ge-biet. Noch dauert unser Dienst in diesen Landen;noch immer können wir das Gemüth des jungenBarden anfüllen, uns seiner Sehnsucht nach dem
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