Druckschrift 
2 (1834)
Entstehung
Seite
31
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ben unserer Erinnerung an dieVerlorcnen; wir trauern,aber nicht die Betrauerten sind zu beklagen: umuns selbst ist unser Schmerz. Wenden mir uns zumGegenstand desselben, so stralen die Farben der Se-ligkeit um diesen her und eben die Liebe, welche dieMutter unseres Grawes ist, war der Trost derTriumph der Entschlafenen.

Der majestätische Rbein war ruhig, wie ein See;nur das Geplätscher des Ruders nuttrbrach die Stille.Nach einer langen Panse im Gespräch legte Gertrudihre Hand ans Trevylyaus Arm und erinnerte ihnau das Versprechen einer Geschichte. Denn auch erhatte seine Anfälle von Trübsinn, denen sie ihn ihrerseitszu entloken. suchte; zudem war ihr seine Stimmeeine Art Bedürfnis; geworden, nach dessen Genußsie dürstete sobald es ihr etwas länger abgiug.

Sei es ein tnr Stunde angemessenes Märchen;keine wilde Sage, kein buntschekigcs Fantasiebild,sondern etwas das die Farben eines zärtcrn Aber-glaubens trägt. Handle es von Liebe-von Franen-liebe von Liebe die dem Grab trozt. Denn ge-wch lebt die Liebe auch nach dun Tod; und derHimmel wäre kaum ein Himmel wenn die Rükerin-uerung unter seinen Seligkeiten keinen Plaz hätte."

Ich entsinne mich," Kob Trebylyan nach leich-tem Bedenken an,eines kurzen deutschen MärchensLesse» Einfachheit mich sehr rübrte. Aber" fügte »rmit sanftem Lächeln hinzu,Frau-enttcbe erscheint