Druckschrift 
2 (1834)
Entstehung
Seite
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zwölfen brachte ick damit zu von Haus zu Hauszu wandern, aber keinen Menscken konnte ich zumeiner Aufnahme bewegen. Die Frauen versicherten,nie sei ihnen eine so altmodische Trampe zu Gesichtgekommen und wiesen mich höflich an ihre Kammer-mädchen; die Kammermädchen wandtc» mich gaffendrings um und beförderten mick dann in die Küchezu den fetten Kückcnmägden , die mir bezeugten:siehätten bei keiner der achtbaren Familien, in wel-chen sie zu dienen die Ehre gehabt, meinen Namen jenennen gehört." Einmal empfing mick eine junge,eben vom Land gekommene Hansmagd mit einer ge-wissen Höflichkeit; aber auch sie lies; mich in derGesindestube in sehr kurzer Zeit ans den Augen.Zezt nahm ick meine Zuflucht zu dem andern Ge-schleckt als dem weniger nngalanten. Glüklich ge-nug fand ich einen jungen Herrn von ausgezeichnetten Talenten, der mick mit offenen Armen bewill-kommte. Er war voll Bildung, Milde und Ehrbar-keit. Ick hatte nur Eine Nebenbulerin Ehrbe-gierde. Wir Beide stritten uns um seinen Alletti-beflz. Was ibm die Ehrbegierde einflüsterte, dasdämpfte ich wieder. Trieb sie ihn an ein Buck zuschreiben, so überredete ich ihn es sei der Bekant-machung nicht merth. Machte er fick, voll von Ge-lehrsamkeit und ansgereizt von meiner Rivalin, da-ran eine Rede zu halten, tdenn er saß im Parla-ment) so stürmte ich mit dem Gefühl ans ihn eindaß er eine unverzeihliche Dreistigkeit begehe,