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seit sechs Wochen verheiratet. Er sah sie einenAugenblik streng an; im nächsten lag er zu ihrenFußen: „Vergib mir, theure Fanny, vergib mir,denn ick selbst kann mir nicht vergeben; was ich,gesagt, war zu arg. Glaub mir, meine einzige Fanny,das; wenn ich auch zu arm bin, einer so uneigen-nüzigen, edeln Grosmnth Befriedigung zn gewähren,ich sie doch von Herzen bewundere." Ich fühlte michnicht wenig stolz, Ursache der Bewunderung diesesmusterhaften Ehmanns für seine liebenswürdigeGattin gewesen zu sein, und hatte meine innigeFreude daran meinen Aufenthalt bei diesen gute»Leuten genommen zu haben. Um Euch jedoch, liebeSchwestern, nicht mit kleinliche» Einzelheiten zuermüden, will ich nur mit kurzen Worten sagen,daß die Dinge nicht lang ans diesem erfreulichenStand blieben. Noch waren nicht viele Monateverstrichen, als die arme Fanny stärkere und heftigereStürme der Leidenschaft von ihrem Mann zn er-tragen hatte, welchen keine beschwichtigende Honiq-monkbitten um Verzeihung nachkamen. Denn aufmeinen Antrieb ging jeder Schilling fort, und alskein Geld mehr da mar, folgten ihr Schmuk, ja so-gar ihre Kleider nach. Der Lieutenant ward gänz-lich zum Unhold und erlaubte seiner ungezügeltenZunge mich — mich, Schwestern m i ch! sinnlose Extra-vaganz zu neunen. Seine verächtlichen Kameradenim Offizierkorps und deren trätschende Weiber warenum nichts besser, denn sie thaten nichts als auf dieBulwer'S Rvmanc 2