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mit einem jährlichen Einkommen von hundert Pfund,ausser seinem Sold. Höchst gerührt von dieser Ar-mnth beschloß ich ohne weiteres Bedenken in demHerzen des reizenden Geschöpfs meine Wohnung zunehmen. Während der ersten Stunde in meinemneuen Haus stellte ich mancherlei weise Betrachtun-gen an, z. B. daß die Liebe nie so vollkommen sei,als wenn sie von Armuth begleitet werde; wie gröb-lich Diejenigen irrten, welche den ledigen Stand ein„Glük" nennen; wie übel wir Tugenden gethan,daß wir den ehlichen Bund nie versucht hätten undrpie falsch es sei daß Ehemänner ihre Frauen ver-nachlässigten, denn in der ganzen Natur gab esnichts Leidenschaftlicheres als die Liebe jenes Mau-»es — sechs Wochen nach seiner Heirat.""
„Am folgenden Morgen vor dem Frühstük, alsdie reizende Fanny auf ihren Gatten wartete, derseine Toilette noch nicht zu Ende gebracht hatte,erschien ein armes, elend attchehendes Weib am Fensterdas die Haare raufte und die Hände rang. IhrMann war in der Frühe ins Gefängniß geschlepptworden und ihre sieben Kinder hatten sich um dielezte, schimmlige Brodkruste gestritten. Von mirangeregt zog Fanny, ohne der Sache weiter nachzu-sragen, eine Banknote von fünf Pfund aus demseidenen Beutelchen und reichte sie der Bettlerin,die mit mehr Verwunderung als Dankbarkeit weiterging. Gleich darauf erschien der Lieutenant.
»„Was zum T — l, noch eine Rechnung!""