Druckschrift 
1 (1834)
Entstehung
Seite
21
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Nicht dic gemeine Aue, Woge, Lust

In jedem Gräschc» seh ich deine Hoheit,

In jedem Wehen flüstert deine Stimme.

Mein Herz neigt sich zur Trübe, meinen GliedernEntschwand das Mar? der kräftgcn Iugcndtage,Und Diel, dcß Name schon einst meine SeeleEntzül't erhob, verlor, zu spät gewonnen.

Die Kräfte der Erguikung; aber du,

Unangeweht vom Todeshauch der Zeit,

Dckst sort und fort die Winterflur mit Grün!

Sei du dic Meine auf der Bahn der Kämpfe,

Der Müh, vielleicht des Unrechts für den Staat,Stuf welcher ich zum Lebensende schreite *).

Heb mir das dunkle Herz durch deinen Sang;Zeige der Ruhmbegier ihr edler Ziel

Den Niedern zu erheben, nicht den StarkenZu fürchten. Last mich hoffen daß mein NameAls eines Freien mit den HoffnungenDes Vaterlandes fest verbunden bleibe.

Und meinem Grab die Inschrift sei beschieden:Den Menschen half er; seinem Jrrthum Frieden

X.

Genug! mein Lied schliest ab und dir, dem LandDes Nordens, sei sein ernster Klang geweiht,Wie ich geweiht dic einfache Geschichte,

Das Drama dieses Vorspiels.

*) Der Verfasser ist Parlamentsmitglied, jedoch mitseinem Bruder Heinrich, ebenfalls einem Glied desUnterhauses, der häufiger als öffentlicher Redneraustritt <z. B. unlängst in der Sache der Polen) nichtzu verwechseln.

Der Uebersczcr.