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8 (1835)
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lichkeit einer solchen Bürde träumte, in seiner dun-keln Abgeschiedenheit bebt.

Die unglückliche Stunde war gekommen, unddurch die langen Lüstern Kerkergänge wurden vierVerurtheilte zum Richtplatz geführt. Der Erste warBradley, Craufords Genosse. Dieser betete inbrün-stig, und obgleich bleich und zitternd trugen dochseine Miene und Haltung etwas von der Ruhe derErgebung.

Man hat gesagt es gebe keine Freundschaft unterden Gottlosen. Wir haben diese Behauptung genaugeprüft und sle wie die meiste» Volkssprichwörterfalsch gefunden. In der. Sünde ist Gefahr undgemeinsame Furcht ist das stärkste aller Bande. Aufjeden Fall haben die Bösen nicht selten bei ihrenGenossen eine Anhänglichkeit hervorgerufen, die oftder Tugend versagt bleibt. Aus Gewohnheit höflich,liebkosend und vertraulich hatte Crauford, trotz sei-nem Mißtrauen gegen Bradley, das Herz diesesMenschen, den Karakterschwäche nnd Armuth, nichtNaturanlage für das Verbrechen gewonnen, wirklichgerührt und erst als andere Zeugen CraufordsSchuld unwiderleglich bewiesen hatten, vermochteman ihn zu Aussagen zu bringen, die Jenen be-theiligten.

Jetzt schmiegte er sich dicht an seinen ehmaligenGenossen, drückte oft seine Hand und bat ihn Muthzu fassen und zu beten. Aber Craufords Aug stiertetrüb und gläsern, und seine Ader» schienen mit