Tiefen aufbrausend die Oberfläche bewegen und dieGeheimnisse der unergründeten Welt des Innernverrathen. Stumme Lippen, eine strenge Stirn —niedergeschlagene Augen — eine schwere, dumpfeTtille über jedem Zug des Gesichts brütend — dießist Alles, was mir gewahren.
Jsts daß das Bewußtseyn, von der Betäubungeines fühllosen, lichtleeren Traums umschlossen, schläft,oder daß ein böser Alp es drückt, der seinen Auf-schwung hemmt, aber seine Qualen nicht tobtet? —Flieht die Erinnerung zu den grünen Fluren derglücklichen Heimath seiner Kindheit, zu den einsame»Studien seiner kecken, rastlosen Jugend, oder zu denersten Huldigungen, die er jenem Geist der Freiheitdarbrachte, der glänzend und still und rein das Ge-mach Dessen erhellte, der die Himmel besang *);oder weilt sie auf ihrem letzten, furchtbarsten Ge-genstand und durchwogt nur eine stürmische, krampf-hafte Bahn — Verzweiflung?
Was auch immer dies tiefe, schweigende Herzverhülle; — Stolz oder Muth oder Verhärtung,oder jene unbeugsame Festigkeit, welche zuerst Grund-satz, dann Gewohnheit ward, hat Alles mit einemLeichentuch bedeckt, und die starken Nerven und dieHärte des menschlichen Fleisches tragen Das, wor-unter der unsterbliche Geist, der einst von der tzerr-
') Milton.
Bulwer's Romane. Xl,IV.
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