Druckschrift 
8 (1835)
Entstehung
Seite
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er sie langsam erstieg und die Sterne still und gei-sterhaft auf seine Tritte herabschimmerten, däuchteihm. er mußte nickt warum - als liege einVorzeichen in ihrem Strahl.

Er betrat das Zimmer der kleinen Isabelle, einLicht brannte darin: er schlich zu ihrem Bett, schobden Vorhang zurück und suhlte im Anschauen ihrerreinen, friedlichen Schönheit eine wohlthätige Wärmesein Herz nmströmen. Wie lieblich ist der Schlafder Kindheit! Welche Welt süßer, und doch nichtunvermischt süßer Vorstellungen gesellt sich unserenneidischen Anblicken bei! Was für Gedanken undHoffnungen und Sorgen und Ahnungen erweckt einesolche Ruhe in uns! Welch unzählige Keime rvnGefühlen schlafen in dem sorgenlosen, unbeflecktenKindesherz! Welch tiefe Quellen ron Leidenschaftund Weh! Ach! wie groß auch sein frühererTriumph seyn mag, das Opfer muß endlich fallen!Gleich dem Hirsch, den der Schakal »erfolgt, ist derMensch von Beginn seines Laufs dem Verderbengeweiht, nicht durch Einen Schmerz, sondern durchtausendfache; er kann eine Reihe von Verfolgernzurücktreiben, aber eine neue erstehl; so bald dieEinen erschöpft uiedersinken, erstehen Andere um dieJagd zu erneuen und fortzusehcn, und das seinemSchicksal verfallene, wenn auch noch fliehende Opferentrinnt nur im Tode.

Auf Isabellens Lippe schwebte ein leises Lächeln,als Msrdauut sich herabbog sie zu küssen; die dunkle