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8 (1835)
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selbst seyn können. Von solchen Lockungen aber, wievon allem Andern, wandte sich der Trauernde ab,nni desto inniger das Andenken der Hingeschiedenenzu nähren. Es war ein heilig rührender Anblick,die reiche Mischung von Gram und Zärtlichkeit zugewahren, womit er das Kind bewachte, in dessenjunger Schönheit und reinem Herzen seine verloreneIsabelle ein Abbild ihrer Zuge und ihrer Liebe hin-terlassen hatte. Zwischen Beiden schien ein nochengeres, zarteres Band zu bestehen, als selbst das,welches Vater und Tochter znsammenknüpft; denndie Dinge, welche in der Regel die Liebe des Man-nes und Kindes von einander scheiden, hatten fürBeive nur geringen Reiz. Jsabellens Gemüth warüber ihre Jahre reif, und Algernon hatte sein Le-bensalter überflügelt, so daß weder Spiele, wie sieihrem Alter sonst eigen sind, noch die dem seinigensonst angehörende Ehrsucht die Innigkeit und denEinklang ihrer Zärtlichkeit schwächen oder störenkonnten. Ertönte nach kurzer Abwesenheit sein wohl-bekannter , leichter Tritt in der Vorhalle, so brachte,gemahnt von dem Ohr, das sehnsüchtig nach diesemKlang gelauscht und gedürstet hatte, ihr Sylphenfußdem Heimkehrenden das erste Willkommen; undward ihre zarte Gestalt vom leisesten Hauch derKrankheit bedroht, so legte seine Hand ihr Kiffenzurecht und sein Lächeln verscheuchte den Schmerz;und sank sie in Schlummer, so wußte sie, daß einesVaters Aug die lange, ihn nicht ermüdende Nacht