Druckschrift 
7 (1836)
Entstehung
Seite
139
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ich sehnt« mich schmerzlich, zu erfuhren, ob er amSude seines Lebens nicht milder gegen mich gesinntgewesen. Noch mehr aber verlangte mich dasSchicksal meiner Mutter zn wissen. Auswärts sowohl,als in England, hati' ich überall, aber vergeblichnachihr geforscht; was ich durch Euch von ihrem Kloster-leden erfuhr, erklärt die Fruchtlosigkeit meiner Er-kundigungen. Diese beiden Zwecke nun glaubte ichsicherer zu erreichen, wenn ich als Fremder vor Eucherschiene; denn hält' ich mich zu erkennen gegeben,so stand zu vermuthen, Zartgefühl und Anhänglichkeitdürften Euch zum Verschweigen Dessen, was michverletzen konnte und andrerseits zur Uebcrtreibungalles Beruhigenden und Erfreulichen verleiten. Gott-lob, ich weiß jetzt, daß ich ein Rechtauf den Namenhabe, den meine Kindheit trug; daß meine Geburtnicht mit dem schmachvollsten der häuslichen Verbre-chen gebrandmarkt ist, und daß im Tode meinesVaters Herz nach seinem vorschnellen aber reuigenSohn verlangte. Genug hievon ich habe Sienun noch zu bitten, lieber Freund, mich Mittwoch,vor Tagesanbruch, nach einem mehrere Meilenvon hier entfernten Ort zu begleiten, wo Ihre Ge-genwart erforderlich ist, die beweise um derent-willen ich hierher gekommen, zu bekräftigen."

Von ganzem Herzen, Herr," rief der redlicheWardour,und nach Mittwoche werden Sie hoffent-lich Ihren rechtmäßigen Namen wieder annehmen?"