Druckschrift 
7 (1836)
Entstehung
Seite
137
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ter zu berühren,ist cs leicht zu erklären, warum ichmein Inkognito bewahren konnte. Ihr wißt, daß meinVater uns nie gestattete, mit den Gästen meinerMutter umzugehen ; noch weniger Gefahr lief ich, vonihnen erkannt zu werden, sofern in den letzten vierJahren kein Fremder unser Hans betreten hatte.Ueberdies stand ich in dem Alter, wo ein kurzerZeitraum die größte Veränderung hervorbringt, undin London kam ich unter Leute, die mich nie zuvorgesehen halten. Zn meinem Glück ward ich mitdemOheim meinerMutter bekannt;Umstände nöthigtenmich, ihm meine Herkunft zu entdecken, nachdem ermir gelobt, mich nur bei meinem angenommenenNamen zu nennen. Er, der beste, gütigste undgroßmüthigste der Menschen, gewann mich lieb undmachte nicht nur unsere Verwandtschaft geltend,sondern bestand auch darauf, mir die Leiden, welcheseine unglückliche Nichte über mich gebracht hatte,zu vergüten. Seine zartsinnize Güte die Bandedes Bluts und ein Ereigniß, wobei ich ihm ei-nige Dienste leisten gekonnt, all Dies verbot mir,mich dem Gewicht von Verbindlichkeiten zu wider-setzen, womit er mich nachmals überhäufte. Er ver-schaffte mir eine Anstellung im Ausland, woselbstich vier Jahre blieb. Nach meiner Zurnckkunft be-suchte ich zwar sehr zahlreiche Gesellschaften, aberdieser Zeitraum hatte mich, wie Ihr selbst beurtheilenkönnt, sehr verändert, und diese Veränderung alleinhätte hingereicht, mein Gehcimniß zu sichern."