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„Und wie gedenkt Ihr zu leben, wenn nichtvon meiner Güte?" rief der Lord ans.
„Sie werden sich erinnern," erwiederte derjunge Herr, „daß eine untergeordnete Bekanntemeiner Mutter, welche die Erzieherin unsererKindheit gewesen, mir bei ihrem Tod alle ihre Er-sparnisse vermacht hat. Sie mögen sich etwa anstausend Pfund belaufen — und ich erwarte von EuerHerrlichkeit Ehrgefühl entweder das Capital, oderdie jährlichen Zinse», wie es Ihnen am Bestendünken mag; — mehr verlange ich nicht."
„Und gedenkt Ihr, Herr," schrie der Lord außersich vor Zorn, „mit diesem Bettel fortzuziehen, umden Namen meines alten Hauses noch mehr zuschänden, als er bereits geschändet ist? denkt Ihr,daß dieser Name, worauf Ihr keinen Anspruchhabt, obgleich die Bosheit deS Gesetzes ihn Euchzuspricht, durch Schacher und Raub befleckt wer-den soll? denn das Eine oder daS Andere müßtIhr nothwendig ergreifen."
„Ich war auf Ihre Einrede gefaßt und bin mitder Antwort fertig. Fern scy es von mir, mich einerFamilie aufzudrängen, deren Haupt mich zu ver-werfen für gut findet; — fern fey es von mir, meingeringes Vermögen durch einen Namen zu hebe», des-sen Ablegung ich so sehr wünsche, als Sie selbst; meineAbsicht ist daher, einen neuen anzunehmen, welcher,sey mein künftiges Schicksal was da wolle, im Standeist, mich vor der Erinnerung an Sie und der