Druckschrift 
7 (1836)
Entstehung
Seite
116
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IIS

Nachbarschaft weilen. Sie waren wohl zur Zeitdes verstorbenen Lords hier?"

Ja, zum Besuch bei seinem zweiten Sohn;wir waren in gleichem Alter."

Wiel Junker Clinton?" rief der Alte mitaußerordentlicher Lebhaftigkeit, senkte dann plöh-lich die Stimme, und setzte in leisem, schmerzlichenTon hinzu:der arme junge Herr; wo er jetztwohl seyn mag?"

Wie! ist er nicht hier in der Gegend?"fragte Clarence.

Ja, nein das heißt ich kann nicht genau sa-gen, wo er ist; wollte, ich könnt's. ArmerHerrClin-tou ich liebte ihn wie meinen eigenen Sohn."

Sie setzen mich in Erstaunen." erwiederte Cla-rence ;ist etwas in Clinton l'Estrange's Schicksaldas Ihr Mitleid in Anspruch nimmt? Ware Das,so würden Sie eine bessere Empfindung, als diebloße Neugierde befriedigen, wenn Sie mich davonunterrichten wollten. Die Wahrheit zu gestehenkam ich hieher, um ihn aufzusuchen, denn ich warviele Jahre außer Lands, und bei meiner Rückkehrging meine erste Frage nach dem alten Freund undSchulgenossen. In London wollte Niemand etwasvon ihm wissen, daher ich vermuthete, er habe sichals Landedelmann niedergelassen. Ich war schon ge-faßt , ihn zu finden, wie er seine Fuchshunde ans dieFährte bringt, oder die Stöber abheht. Stellen Siesich also meinen Verdruß vor, wie ich im Gasthaus