Druckschrift 
7 (1836)
Entstehung
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hätte keine gewaltigere Umwälzung in Benehmenund Zügen des Lords bewirken können. Er taumelteeinige Schritte zurück; die Glut seiner gebräuntenWange erbleichte zur Leichenblasse, das Wort, dasihm der Zorn auf die Zunge gerufen, starb dortlautlos weg; mit weit geöffneten, auf LindcnS Ge-sicht gerichteten Augen stand er da, und ihr immerstarrer werdender Blick schien ihm eine unwillkommeneGewißheit aufzunöthigcn. Linden wartete nicht, biser sich wieder gefaßt; er stürzte Lady Wcstboroughnach, die mit ihrer Tochter dem Schloß zueiltc.

Verzeihen Sie," rief er, als er die Damenerreicht hatte, mit dem Ton und Ausdruck tieferEhrerbietung:verzeihen Sie, Lady Wcstborough,erlauben Sie mir zu hoffen, daß Fräulein Flora undSie selbst in einem ruhigem Augenblick Alles über-legen werden, was ich gesagt, und daß Sie, meinFräulein," (fügte er, von der Mutter zur Tochtersich wendend, hinzu)eine unbefangene, von fremdemEinfluß freie Zeile einer Liebe zur Erwiederung gön-nen wollen, die, wie sehr sic auch entstellt und ver-leumdet worden sein mag, doch, ich darf cs sagen,nichts in sich trägt, was unziemlich wäre für Die-jenige, welcher sie mit beharrlicher Dauer und unge-trübter, wenn auch hoffnungsloser Flamme unver-brüchlich geweiht war."

Flora antwortete nicht, aber sic schlug ihre Au-gen zu den scinigen empor, und in diesem Blick lagein Zauber, der in seinem Herzen eine plötzliche,