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erzählt uns Abends, statt daß ich den Shakespearelese, Anekdoten ans der großen Welt, und erläßtbeim Abgehcn zur Vergeltung unserer Gastfreund-schaft eine sehr allgemeine und leise Einladung inihr Haus. Lucie spricht mir bisweilen davon dieselbeanzunchmcn, aber ich habe ein taubes Ohr für alldergleichen Offerte, und so bleiben wir denn weitbessere Freunde, als wenn wir uns öfter sähen."
„Und seit wann lebt Euer Schwiegervater beiEuch?"
„Seit wir hier find. Er gab sein Pachtgut aufund baut das mcinigc für mich, denn ich verstehenichts von dergleichen Wirthschaftszeug. Ich machteseine Ankunft, Lucien zu gefallen, zu einer kleinenUebcrraschung: Ihr hättet Zeuge des Zusammen-treffens scpn sollen!"
„Damit Hab' ich, glaub' ich, alle Einzelheitenerfahren," sprach Clarencc, „und cs bleibt mir nur,Euch Glück zu wünschen. Aber werdet Ihr wirklichdes Einerleis und der Gleichheit des häuslichen Le-bens nie müde?"
„O ja, und dann thu' ich, was ich eben gcthan— ich sattle den kleinen Hans und mache einen Aus-flug von drei bis vier Tagen oder selbst Wochen,wie mich eben die Laune ergreift; denn ich kehre niezurück, bis mich die Sehnsucht nach Hans und dasGefühl, daß nach allen Wanderungen kein Ort dem-selben gleich komme, zurücktrcibt. Im Privatlebenwie im öffentlichen, Herr, gewinnt man gegen die