Vergnügen entzog nm Glück zu finden, biete ichDir, höchst edler Linden, Lebewohl.
H averficld."
Beim Durchlcsen dieses Briefs fühlte sich Ela»rcnce auf einmal wie umgcwandclt! Von eineräußerlichen Ruhe und Apathie, auf deren verdecktemGrund eine bittere, nagende Erinnerung gelegenhatte, ging er plötzlich in einen Zustand wilder, stür»Mischer, wirrer Aufregung über, aus der herausjedoch eine leidenschaftliche Hoffnung brannte, zuwelcher er seit vielen Jahren nicht mehr den Mathgehabt.
Er stieg ins Frühstückzimmcr hinab. Mordaunt,dessen Stunde des Sichtbarwerdens, obwohl nichtdes Aufstehens, viel später war, als bei Clarcnce,befand fich noch nicht unten, und unser Freund hattevolle Zeit zur Entwertung seines Plans, che seinWirth erschien.
„Wollen wir heut einen Ritt machend" fragteMordaunt; „cs find einige alte Ruinen in der Nach»barschaft, welche die Mühe eines Besuchs wohl ver-lohnen."
„Ich bcdaurc," antwortete Clarcnce, „mich vonIhnen verabschieden zu müssen. Ich habe diesenMorgen Nachrichten erhalten, die von großem Ein-fluß auf mein künftiges Leben scyn können. Sienöthigen mich zu einem Abstecher nach einem andernTheil des Landes, der für einen Reitenden beinaheine Tagrcise von hier entfernt ist."