26
des Fräuleins zurück. In Bezug auf letzter» Umstanderwies Diese sich jedoch eher dankbar als ungehalten,und wirklich war cs das Einzige, was ihre Beschei-denheit endlich mit seiner Zudringlichkeit oder ihrenStolz mit seiner Arroganz versöhnte.
Neben der Keckheit hatte er die Klugheit nichtversäumt. Dem Vater hatte er Dienste erwiesen, dieMutter hatte er gewonnen. Lord Wcstborough, einwenig der Politik, ziemlich dem Schaugepräng undinnig dem Spiel ergeben, befand sich oft in ernst-haften Verlegenheiten. Lord UlSwartcr sah sich selbstwährend der Lehrzeit seines Vaters, der verschwen-derisch freigebig gegen ihn war, im Besitz der Mittel,um den Bedürfnissen seines beabsichtigten Schwieger-vaters abzuhclfcn, und da cs ihm einem gewünschtenZiel gegenüber wenig auf Geld ankam, so nahm erkeinen Anstand, Lord Wcstborough zur Einwilligung,wir wollen nicht sagen zu bestechen, aber doch zuinfluircn. Diese Punkte der Ucbcrcinknnfi wurdenvor der Marquisin, die, selbst prunklicbcnd und ver-schwenderisch, in ihrem eigenen Streben nicht unbe-deutend dadurch gefördert werden mußte, keineswegsverhehlt, und waren sic cs auch nicht allein, die Je-nem der Mutter Gunst verschafften, so trugen sicmindestens zu Erwerbung derselben nicht wenig bei.
Wenige Menschen find überlegt und planmäßigschlecht: selbst die schlimmsten finden gute Beweg-gründe zu bösen Thatcn aus und fahnden, zur eigenenTäuschung so angelegen wie zur Blendung Anderer,