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dern sich den drohenden Wänden zu nahen, ausFurcht diese möchten die Zusage, die in ihrem An-blick lag, erfüllen und zusammenstürzend dem ver-bannten, kränkelnden Tageslicht die Geheimnisseihres Kerkers verrathen. Umgeben von den faulen,giftigen Lagerstätten jener höchsten Dürftigkeit,welche die Roth unwiderstehlich zum Verbrechentreibt, und ausgeschlossen durch schmutzige Gassenund eine Atmosphäre ewigen Rauches und unge-sunden Dunstes von der segenreichen Sonne und derreinen Luft des Himmels, schien das elende Ge-bäude zum Lager für jede Seuche besonders aufge-stellt — zu gefährlich selbst für den verfolgten Ver-brecher — zu unheimlich, als daß es selbst der Bett-ler der nackten Hecke oder dem unwirthlichcn Thor-weg verziehen mochte, unter deren eitlem Schutz-dach der Winterfrost ihn so oft in Schlaf gewiegt.
Dreimal pochte der schwere, fllbcrbeschlageneStock Herrn Brauns an die Thür, an welcher sichein wunderliches Schnitzbild eines schlafenden Lö-wen, und eine Jahreszahl befand, von der nur diebeiden letzten Ziffer — 15 — zu unterscheiden wa-ren. Aufgestürmt durch einen so ungewöhnlichenLaut und eine so überraschend schmucke Erscheinung»wie die des würdigen Moriz, kam eine ganze Le-gion schmutziger, durchräucherter, kleiner Rangenwimmelnd aus den umgebenden Hütten, und mitmanchem schüchternen Aufschrei, seltsamen Fluchund jaunerbaften Wörtchen, das Herrn Braun das