Druckschrift 
6 (1836)
Entstehung
Seite
93
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Genüge geschehen. Doch vielleicht sehen wir unspersönlich und unterreden uns über das Geschehene;für jetzt will ich mich nicht weiter darüber verbrei-ten. Haben Sie durch mich gelitten, so bin ichhinlänglich bestraft, und meine einzige Hoffnungbesteht darin, Ihnen Ihre Verluste zu ersetzen.

Ich bin rc.

5?. Vavasour Mordannt."

Dies der Inhalt des für Mordaunt so wichti-gen Briefs, den unser Freund zu übergeben hatte.In den Staub gebeugt, wie Vavasour durch den Todseines Sohnes war, und offen für die Stimme desGewissens, wie er durch das Unglück geworden,hatte er doch zu lange sür Effektmacherei gelebt, umfür diesen Einfluß nicht selbst jetzt noch empfänglichzu sein. Mitten durch seinen Gram, so groß der-selbe auch wirklich war, lief ein Geflüster der Eitelkeitbei dem Gedanken an den Eklat, den seine Großmuthund Entsagung Hervorbringen würden, und mit einerechten Weltmoral empfand er durch die Hoffnung ansdeu Beifall der Andern eher einen Triumph alseine Demüthigung bei der Aussöhnung mit sich selbst.

Die Wahrheit zu sagen hingen allerdings Um-stände mit dem Vertrag zwischen ihm und MordauntsVater zusammen, die sein Gewissen quälen mußten.Er wußte, daß er sich nicht nur des alten Mor-daunts Geldverlegenheit strafbar zu Nutze gemacht,sondern daß auch ans sein Anstiften ein Papier zer-stört worden war, das den Verkauf des Gutes aufBulwer's Romane. Xlstl. 7