Druckschrift 
6 (1836)
Entstehung
Seite
10
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drücke in welchen das Erbe übertragen wurde, lau-teten sehr zärtlich und etwas auffallend:An mei-nen Verwandten und Freund, gemeinhin bekanntnnter dem Namen Clarence Linden, welchem icheben so sehr durch das Blut als durch Neigung desHerzens verbunden bin rc." Diese Worte in Ver-bindung mit der Größe des Vermächtnisses, mitder scheinbar unerklärlichen Anhänglichkeit des altenMannes an seinen Erben, und mit dem Geheim-niß, welches die Herkunft des Letzteren umhüllte,riefen die leicht angenommene und schnell allgemeinbeglaubigte Meinung hervor, Clarence sei ein na-türlicher Sohn des Verstorbenen, und so stark istin England die aristokratische Abneigung gegen un-bekannte Herkunft, daß jene Ansicht, so wenigschmeichelhaft sie an sich war, Linden durch seinevermeintliche Geburt eine weit höhere Beachtung ein-trug, als er im entgegengesetzten Fall genossen ha-ben würde. Sodann legt obige Korrespondenzein Zeugnis; von dem allgemeinen Eclat ab, dendas Benehmen der Meronvillc verursacht hatte, sowie von den Folgerungen, die man natürlicher Weiseaus demselben zog. Endlich bleibt uns hinsichtlichjener Dame selbst wenig zu erklären übrig, wasnicht jeder urtheilsvolle, umsichtige Leser aus derEpistel, die er zuletzt mit seiner Durchsicht beehrthat, ohne Schwierigkeit entnehmen dürfte. Wirk-lich ward Clarence von seinem Gewissen bitter überseine Unbeachtung und Unerkenntlichkeit gegen eineFrau gescholten, die, was immer ihre Fehler oder