Druckschrift 
6 (1836)
Entstehung
Seite
9
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Sie gab Alles für Sie auf; und Sie verließenmich verließen mich ohne ein Wort. Zwar lagIhnen eine traurige Pflicht ob, allein Sie hattenwenigstens Zeit, für Die eine Zeile zu schreiben,einen Gedanken hinzuwerfen, die Ihnen so vieleLiebe erwiesen. Doch wir woll?n über all DasWeggehen; ich will Ihnen keine Vorwürfe machen,es ist unter meiner Würde. Böse Menschen schel-ten tugendhafte vergeben! Schon seit meh-reren Tagen Hab' ick Ihre Wohnung verlassen. Ichwürde nie dorthin gekommen sein, wären Sie nichtverwundet worden, und, wie ich mir in meinemWahn einbildete, nm meinetwillen. Kehren Siezurück, wenn Sie wollen, ich werde nicht längerzu Ihrer Qual und Verfolgung dort sein.

Verzeihen Sie diesen Brief. Ich habe zu vielfür mich selbst und hundertmal zu viel für Sie ge-sagt; aber ich will nicht noch einmal sündigen.Diese Zudringlichkeit ist meine letzte.

Cecilie de la Meronville."

Diese Briefe werden wahrscheinlich zur Auf-klärung desjenigen Theils von Clarence's Geschicktehinreichen, den wir bisher nicht berührt haben; siezeigen, daß nach Talbots letztem Willen (nebenverschiedenen Legaten an seine alten Bedienten,seine nächsten Verwandten und an zwei milde An-stalten, die er gegründet nnd seit mehreren Jahrenfortwährend unterstützt hatte) die Hanptmasse sei-nes Vermögens an Clarence gefallen. Die AuS-