Druckschrift 
6 (1836)
Entstehung
Seite
8
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In der That, wie ich noch gestern morgen zu

Lord-sagte, mir ist nirgends ein junger Mann

bekannt, der mehr Talent besäße, nichts zu sagenvon Ihrem Flötenspiel. Aber, mein theurer, jun-ger Freund, man rannt sich üble Dinge über IhreMoralität und Ihren Umgang mit dieser nur zubekannten Französin ins Ohr. Nun wissen Siewohl, Linden, daß wir vom cor;,» cliploniatigue,bekannt mit den usagW chlinonüs und den mooursäe I» cour, auf jenen Punkt nicht sonderlich skru-pulös sind, aber wir müssen dem großen Haufenein Genüge thun und, wie unser erlauchter Shake-speare sagt, »klug, nicht allzusehr" lieben. Ichweiß daß ein Wink in dieser Hinsicht für einenjungen Mann von Ihrem Verstand und Zartsinnhinrcicht, denn sehr schön hat der Schwa» vonAvon gesungen:Du warst ein hübscher Gesell,als Du noch nicht nöthig hattest, auf ihre Runzelnzu achten; nun bist Du,eine Null ohne Ziffern:ich bin jetzt mehr als Dn: ich bin ein Narr, Dubist nichts!"

Adieu, mein theurer junger Freund; ich weiß,Sie würdigen meine Andeutung. Seien Sie überzeugtvon der aufrichtigen Ergebenheit Ihres

Aspcden."

IN.

(Uebersetz t.)

»Sie haben mir Unrecht gethan, großes Un-recht. Ich liebte Sie wartete Sie pflegte