nichtigen Bestrebungen gelacht; jetzt aber halt' ichDich. Rnhm, Ehre, Unsterblichkeit, wie Dn immerheißen magst, ich habe Dich und Du kannst nicht ent-wischen; doch fast ist es zu spät." Wie von einemplötzlichen Schmerz erfaßt wandte er sich schwer aufdie Seite, stöhnte hörbar und erwachte.
„Mein Freund," hob Clarence in mildem Tonan und nahm ihn bei der Hand, „ich bin gekommenDir Lebewohl zu sagen. Eben reis' ich nach dem Kon-tinent ab, kann aber England nicht verlassen, ohneDich vorher noch einmal gesehen zu haben. Ueber-dies bring ich Dir gute Nachrichten."
Damit wiederholte er Talbots Einladung, War-ner möge das Gemälde am nächsten Donnerstag insein Haus schaffen, damit Sir Zosua Einsicht davonnehme. Auch fügte er in Ausdrücken, die seineFreundschaft noch schmeichelhafter wiedergab, als sieihm zugekommen, Talbots Wunsch bei, Käufer desBildes zu werden.
„Za," rief der Künstler mit einem entzücktenBlick auf seine Arbeit, „ja, ich glaube wenn man eseinmal gesehen hat, werden sich manche Liebhaberfinden."
„Ohne Zweifel," cntgegnete Clarence, „undaus diesem Grund kannst Du Talbot nicht tadeln,wenn er allen andern Mitbewerbern zuvor zu kom-men wünscht." In diesem ermuthigenden Sinn setzteer das Gespräch fort, verbreitete sich über des Freun-des neue Hoffnungen; bat ihn sich Zeit zu lassen.