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wohl zufrieden als Förderer des Verdienstes zu er-scheinen, erbot sich bereitwillig Warnern Alles zuzu-wenden, was hohe Geburt oder literarischer Rangdurch ihre Aufmerksamkeit und Gunst gewähren kön-nen. „Was sein Bild betrifft," sagte Talbot, alsam Abend oor Lindens Abreise Dieser den Gegen-stand noch einmal in Anregung brachte, „so will ichselbst den Käufer machen, und zwar um einen Preisder unserm Freund hinlängliche Muße und Stndien-sreiheit zur Vollendung seines nächsten Unternehmenssichern soll. Aber ich gestehe Dir, selbst auf die Ge-fahr Deinem Gefühl für den jungen Mann zu nahzu treten und Deine Erwartungen zu täuschen,offenherzig, daß Warner meiner Ansicht nach viel- >leicht nicht sein Talent, wohl aber seine Handfertig- ^Leit, nicht seine Fähigkeit später etwas Großes aus-zuführcn, wohl aber seine Kraft für die Gegenwart Iüberschätzt. Im Stolz auf sein Kunflvermögcn hat !er mir mehrere seiner Entwürfe gezeigt, und ich binein Wenig ein Kenner : cS fehlt ihnen an Erfahrung,Bildung, Geschmack und vor Allem an tieferem Stu-dium der italienischen Meister. Jnsgesammt habensie den Fehler eines fieberhaften Kolorits, eines ehr-süchtigen Wunsches nach Effekt, einer verschwimmeu-dcn, unvollkommenen Zeichnung, einer zur Schaugetragenen, unnatürlichen Energie von Schatten undLicht; sie deuten allerdings auf ein nicht gewöhnli-ches, aber auf ein ungeregeltes, unerfahrenes Ta-lent, das blvs seinen eigenen Eingebungen als Mu-