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zu Bett? Ach, die jetzige Generation ist ein Ge-schlecht von Langschläfern, wie seine würdige Tante,Frau Minden zu sagen Pflegte."
„Ich kann Sie versichern," erwiederte FrauGrünspan mit verächtlichem Kopfschntteln, „ich weißnichts von dem jungen Menschen. Er ist weggezo-gen; ein sehr mysteriöser Handel, Herr Braun! undich kann mich nicht enthalten Ihnen zu sagen, daßuns Ihre Introduktion keineswegs zu sonderlichemVergnügen gereichte. Beiläufig gesagt, die Stühledie Sie uns neulich in der Versteigerung kauften,waren eine rechte Bcutelschueiderei; so leicht daßHerr Wallroß zwei davon durchs blose Niederfltzenzerbrach."
„Was Sie sagen, Madame!" rief Herr Braunmit sich rechtfertigendem Ernst. „Aber freilich istHerr Wallroß sehr wohlbeleibt. Aber der junge Herr,wie ists mit Dem?" fuhr der Trödler fort, von derStreitfrage listig abbcugend.
„Um Gott, Herr Braun, fragen Sie mich nicht:es war der unglücklichste Schritt den wir je gethan,einen solchen Menschen in den Schoß unsrer Familieaufzunehmen. Einefleibhafte Schlange, ich versichereSie; aß dem armen Adölphchen sein Vermögen weg!"
„Gott steh uns bei!" entgegnete Herr Braun,„Wer hätte Das gedacht; so ein hübscher jungerMann!"
„^sia," rief Herr Grünspan, der bisher, mitseinem Blechwecken beschäftigt, geschwiegen hatte,