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sondern die Geliebte sogar ins Lächerliche zu ziehenund mich höhnisch über ihre Neigung zu äußern."
„Mitten in dieser Unterhaltung wandt' ich michum und bemerkte auf Hörweite eine Gestalt, die ichim nämlichen Moment erkannte. O Gott! die bren-nende Scham und Todesqual dieses Blickes! — Sieerhob die Maske — ich sah die erblaßte Wange undzitternde Lippe, und ich wußte daß ihr wirklich das -Schwert in die Seele gedrungen!"
H „Clarence, ich sah fle lebend nicht wieder! EineU Woche nachher war sie eine Leiche! Sie hatte vielH getragen, viel gelitten und nicht gemurrt; aber die-F ser Schlag traf zu hart, z» grimmig aus der Hand! Dessen, dem fle Alles geopfert haben würde! IchI stand neben ihrer Leiche, ich sah mein Werk, und^ ich wandte mich ab, ein Wanderer und Pilgrim überdas weite Antlitz der Erde! Wahrhaftig es ward volleVergeltung an mir genommen!"
Heftig ergriffen hielt der Alte inn, und Cla-! rence, der ihm keinen Trost zu bieten vermochte,
^ brach das Schweigen nicht. Nach einigen Minuten! fuhr Talbot fort:
„Seit jenem Augenblick war mir das LächelnI eines Weibes nichts mehr; ich schien an einem ein-
> zigen Tag alt geworden zu sein. Das Leben verlor
jedes Strebeziel für mich. Eine schreckhafte, ödeLeere dehnte sich vor mir aus; die Töne der Schö-pfung hatten für mein Ohr nur Eine Stimme, —Vergangenheit und Zukunft nur Ein Bild. ZwanzigBulwer's Romane XXXIX. 6