Druckschrift 
3 (1836)
Entstehung
Seite
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die Glückwünsche, die sie mir auf den Weg gaben,meiner Eitelkeit weil mein Herz weit größeruAntheil nehmen konnte noch weit mehr. Nochstets steht diese Stunde als eine der stolzesten undglücklichsten meines Lebens vor mir; aber die Schat-tenseite folgte ihr auf dem Fuß nach. Ein böserEngel gab meinem Folterer ein, meiner Eifersuchteinen Abschiedsstich zu bereiten. Ein großer Regen-schirm stand zufällig im Zimmer; Crompton, so hießmein Stubenbu.rsche, griff danach.Sieh einmal,Talbot," sprach er mit seinem höhnischen, häßlichenGrinsen,Das kannst Du doch nicht;" damit setzteer die Spitze des Schirms auf die Stirn, geradüber der Augbraue, und machte allerhand Gaukeleienvor uns umher."

Ich stand in diesem Moment am Kamin, mitzwei Knaben im Gespräch begriffen, denen ich vorallem Andern gern einen günstige» Eindruck zurückzn-laffen wünschte. Meine alberne Reizbarkeit auf je-nen einzigen Punkt war oft bemerkt worden, undwie ich mich jetzt mit plötzlicher ängstlicher Verlegen-heit von den Kunststücken meines Gesellen abwandtc,sah ich die beiden Freunde lächeln und sich Blickeznwerfen. Von Natur bin ich nicht leidenschaftlichund besaß selbst in jenem Alter bei gewöhnlichenFällen viele Selbstbeherrschung; allein diese Wahr-nehmung und die Ursache derselben nahm mir jedenHalt. Sobald wir gänzlich unter der Herrschaftirgend einer Empfindung stehen, kann man uns den