Druckschrift 
3 (1836)
Entstehung
Seite
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Andern fände, aber Alles worüber ich mich sonst alsromanhaft und übertrieben lustig gemacht, scheint mirjetze zn kalt und zu gemein für die Wirklichkeit."

Doch nicht Dies wollt' ich Dir schreiben. Dubist unwohl, thencrste, edelste Isabelle, Du bist un-wohl! Ich bin die Ursache und Du verbirgst es vormir, und willst lieber hinwelken und sterben, alszugeben, daß ich einen der zeitlichen Vortheile ver-liere, die in meinen Angen was soll ich cs leug-nen? nicht schwerer als Staub auf der Wagschalemeines Glückes wägen. Ich vernahm von Andernvon Deiner leidenden Gesundheit und habe mich miteigenen Ange» von der Richtigkeit dieser Aussageüberzeugt. Erinnerst Du Dich gestern Abend, wieDu mit Deinen nein, ich will ihnen nicht flu-chen , denn es find die Deinen Verwandten imZimmer saßest und sie Dich stngen hießen ein Lieddas Du mir zu stngen pflegtest und Dir, als Duan die zweite Strophe kamst, die Stimme versagteund Du in Thronen ausbrachst, und ste, statt Dichzu trösten, Dir Vorwürfe machten und Dich schal-ten, und Du nicht antwortetest, sondern fortweintcst?Erinnerst Du Dich, Isabelle, daß am Fenster einLaut und ein Seufzer ertönte? Selbst Jene fuhrenzusammen, aber sie hielten es für den Wind, denndie Nacht war schwarz und stürmisch, und stesahen nicht, daß ich es gewesen;ja, Du opfernde,großmüthige Liebe, ich wars der ans Dich blickteund dessen Herzen diese Stimme der Qual abge-