nach dem Flur und der Haupttreppe führte; dieseThür stand offen und Clarence bemerkte am Fuß derTreppe zwei Männer, von welchen der Eine ein«Blendlaterne, so wie einige dem Beobachter gänzlichunbekannte Werkzeuge trug. Derselbe war ein kräftigerMensch mittlerer Größe, in den ganz groben Klei-dern eines gewöhnlichen Arbeiters; der Andere er-schien bedeutend größer und jünger, und sein Anzugvon minder unedlem Zuschnitt.
„Horch! horch!" sagte der Jüngere mit gesenk-tem Ton; „hörtest Du nicht was, Ben?"
„Kein Nüdelchen ist gefallen; aber sprich nicht,Mensch!"
Das war Alles, was Clarence im Zusammen-hang zu hören bekam; als jedoch die Räuber in au-genscheinlichem Zweifel wohin sie ihren Weg nehmensollten, stehen blieben, schnappte er ein paar abgeris-sene Worte auf, die sein Scharfsinn leicht zu ganzenSähen umbildete: „Nichts, nichts! schläft linkerHand — der Alte oben — Silberkasten — müssenauch die Goldfüchse dazu kriegen. — Komm dieTrepp' 'rauf und schicb's Laternenplättel vor." Beiden letzten Worten verfinsterte sich das Licht, aberLindenS scharfes, aufmerksames Ohr hörte noch ebendie ersten Tritte auf der Treppe; — sie verhallten,und Alles war still.
Mehrmals war der Jüngling im Begriff gewesenaus seinem Versteck vorzustürzen und auf die Frevlerzu feuern; und vielleicht war dies die klügste Maß-