Druckschrift 
3 (1836)
Entstehung
Seite
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in Form eines stattlichen eisernen Gatters, geradnach dem Haus führte, und ein hölzernes Thür-cheu das, nur zum Privatgebrauch bestimmt, in dengenannten nebcnliegcnden Garten öffnete und sichLindens Fenster eben gegenüber befand.

Mehr als zehn Minuten war Dieser auf seinemPosten gestanden und fing bereits an, seinen Ver-dacht für unbegründet zu halten, als er die schonbemerkten Gestalten sich langsam nähern und vorTalbots Hauptpforte still halten sah.

Beunruhigt und ängstlich verdoppelte er seineAufmerksamkeit; er streckte sich, so weit er cs ohneGefahr konnte, aus dem Fenster; die Straßenlampen,vom schubweise dahinfahrenden Sturm geschüttelt, ge-statteten seinem angestrengten Aug blos eine ungenaue,keineswegs befriedigende Ansicht. Jetzt hielt ein un-gewöhnlich heftiger Windstoß den fallenden Regenauf und versetzte in beinah gänzliche Finsterniß; erwälzte sich fort und in der darauf folgenden kurzenPause konnte Clarence bemerken, daß Einer der bei-den Männer sich beim Gatter niederbuckte, währendder Andere in einer kleinen Entfernung augenschein-lich Wache hielt. Ein neuer Schub rüttelte dieLampen und benahm dem Spähenden abermals denFernblick; als der Wind im schnellen Lauf vorüber-gezogen war, hatten die Beiden das Gatter verlas-sen und befanden sich im Garten unter dem Fenster.Behutsam aber schnell schlichen sie der^ Mauer ent-lang bis sie zu dem vorerwähnten Thürchen gelangten.