Druckschrift 
6 (1834)
Entstehung
Seite
136
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staunen bemerken wurde, wie seine Begierden ih-ren Stachel, das ihm vorschwcbende Ziel seinenZauber verloren hat. Er müste von der erklimm-ten Alpe zu der flachen Niederung, auf welcherzu leben er früher für sein höchstes Glük hielt,mit der Emrfiudung eines Menschen niederstcigcn,der an einem hohen Ort lang eine reine Luft cin-sog und dadurch unfähig geworden ist, den altenRauch und Dunstqualm zu athmcn. Die einmalcmporgerichtetc Seele müste sich, wenn er eS auchnicht gewahr werden sollte, in ihm regen, und ister auch kein Gläubiger geworden, so wird er we-nigstens kein bloser Lüstling mehr sein.

Ich hatte einmal de» Gedanken, hier einer-seits die Argumente aufznführcn, die mich irrgemacht und anderseits diejenigen, die mich sofortwieder überzeugten. Ans mehrfachen Gründen thuich es nicht, von welchen dem Leser ein einziger genü-gen wird, nämlich die unzweifelhafte, grciflichc That-sachc, daß eine Erörterung solcher Natur in einerLebensbeschreibung, wie vorliegende, nach Ort undZeit unpassend angebracht sein würde. Vielleichtjedoch daß ich in einem spätem Abschnitt meinesLebens meine Ansichten über diesen Gegenstandin einem besonder» Werk niedcrlcge und dasselbeeinem künftigen Geschlecht unter denselben Be-dingungen, wie gegenwärtige Denkwürdigkeiten,vermache.

Eines Tags ward ich mit dem Besuch eines