Druckschrift 
6 (1834)
Entstehung
Seite
133
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entspringen die Grundsäzc, denen wir am kraft-vollsten anhängen, aus unfern Schwächen, undaus der Eichel, die ein Lüftchen abgeschüttclt,schicst die Eiche auf, die dem Sturm Troz bietet.

Der erste Wonnerausch der dem Ergcbnißmeiner Mühen gefolgt war, schwand dahin; aber,ungleich andern Steigerungen, folgte keine Mattig-keit, keine traurige dumpfe Ruhe darauf. Einesänftigende köstliche Empfindung durchdrang mich; die aufgeregten Sinne schlummerten ein, unddie Erinnerung, die wieder die alte Welt hcrvvr-rief, freute sich über das Schirmdach, das dieHoffnung aufgefundcn.

Ich gab mich jezt einer cdlern Philosophiehin, als die welche mir bisher im Gedräng derMenge und der Städte vvrgeschwebt war. Ichspottete nicht länger ich untersuchte; ich ver-lachte nicht mehr ich prüfte. Von den natürli-chen Beweisen für die Unsterblichkeit blikte ich zudem geoffcnbarten Versprechen unseres Vatershinüber; ich suchte nicht mehr Menschen zuverblüffen, sondern Wahrheit zu erforschen; ange-legener strebte ich nach der Kcntniß von Gutund Uebcl; ich beugte meine Seele vorder Liebenswürdigkeit der Tugend, und ob-wol in der Zukunft noch Zorn und Leidenschaftlauerten, obwvl ich noch einmal und ziemlich bald