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heit und Kraft begabt, als man im wachen Zu-stand befizt.
Nicht weit von dem Wasserfall war ein Brun-nen, ein Ueberbleibscl aus einer klassischen, golde«,nen Zeit. Nie schaute eine Najade in einen glän-zender» Spiegel oder wohnte in einer göttlicher»Verborgenheit. Durch die Spalte eines Hügels,der über den smaragdenen Rasen hereinhing,schlich die Mutterquelle leis heraus, wie die Liebeunter Blumen und Sonnclächeln geboren; dannfiel sie, an Breite und Glanz zunehmend, in einMarmorbckcn, auf dessen Grund man beim HellenMittag einen Boden erblikte, der die Farbedes Goldes täuschend wiedcrgab. Mitten in denWogen des Gewühl und Gejag der Wasserinsckten,in ihren seltsamen Gestalten und unbckantenSpielen! Ein kleiner Tempel von der leichtestenBauart stand vor dem Brunnen und in einerBlende eine verstümmelte Bildsäule, vielleicht derGenius des Ortes. An diesem Brunnen weilteich auf meinen Spätwanderungen bis die kurzeDämmerung zerfloß und die Silberqnelle im Lichtdes Abendsternes zitterte. O! welche Empfindun-gen drangen dann auf dem langsamen Heimwegauf mich ein! Die Luft still, odemlos, leuchtend;die Sterne über die fernen Apcninnenwälderhcreinqlänzend; die Berge emporwachsend im Duir-kel; die kleinen Insekten im Flug um mich hersummend und zwischen hinein das Geschwirr dev