Druckschrift 
6 (1834)
Entstehung
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Hoffnung, des Gedankens, der Leidenschaft, allesDessen sein, was in uns athmet, wärmt, er-hebt und erschuft?

Könnt' ich auf eine solche Vorstellung hinbli-ken, könnt' ich sie für möglich halten? Icd konn-te nickt! Aber hatt' ich gegen die abstrakten,aus dem reinen Denkvermögen hergcnommcncnBeweise für eine solche Vorstellung eine Wider-legung? Mit Schaudern schreib ich nieder, daß ichdamals keine hatte! Ich suchte all meine Geistes-kraft auf die Prüfung jener spizsindigen Verstan-desfolgerungen zu richten, die ich bis jezt so un-vollkommen gekaut hatte; aber mein Gemüthwar misstimt, unentschlossen, verwirrt, betäubt:das Feld schien mir zu gros, als daß ich bei mei-nem Spiel die nöthigc Kaltblütigkeit hätte behal-ten können.

Wer immer unter dem Lärm und Geräuschder Welt sich zu einer feineren, tiefen Forschungvcranlast sab, wird eine Empfindung, unter derich damals lebte, begreifen die Empfindung, daßAbstraktion und Samlung der Gedanken fürDenjenigen zur reinen Unmöglichkeit wird, wel-cher jedem Eindringling preisgegcben ist, unddoch durch jede Störung in fieberhafte Spannunggeräth. Menschen die sich frühzeitig und durcheine lange Reihe von Jahren hindurch gewöhnten,höhere Betrachtungen mit dem Beruf des Hof-und Sradtlebens zu verbinden, werden abgehärtet