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Hoffnung, des Gedankens, der Leidenschaft, allesDessen sein, was in uns athmet, wärmt, er-hebt und erschuft?
Könnt' ich auf eine solche Vorstellung hinbli-ken, könnt' ich sie für möglich halten? Icd konn-te nickt! Aber hatt' ich gegen die abstrakten,aus dem reinen Denkvermögen hergcnommcncnBeweise für eine solche Vorstellung eine Wider-legung? Mit Schaudern schreib ich nieder, daß ichdamals keine hatte! Ich suchte all meine Geistes-kraft auf die Prüfung jener spizsindigen Verstan-desfolgerungen zu richten, die ich bis jezt so un-vollkommen gekaut hatte; aber mein Gemüthwar misstimt, unentschlossen, verwirrt, betäubt:das Feld schien mir zu gros, als daß ich bei mei-nem Spiel die nöthigc Kaltblütigkeit hätte behal-ten können.
Wer immer unter dem Lärm und Geräuschder Welt sich zu einer feineren, tiefen Forschungvcranlast sab, wird eine Empfindung, unter derich damals lebte, begreifen — die Empfindung, daßAbstraktion und Samlung der Gedanken fürDenjenigen zur reinen Unmöglichkeit wird, wel-cher jedem Eindringling preisgegcben ist, unddoch durch jede Störung in fieberhafte Spannunggeräth. Menschen die sich frühzeitig und durcheine lange Reihe von Jahren hindurch gewöhnten,höhere Betrachtungen mit dem Beruf des Hof-und Sradtlebens zu verbinden, werden abgehärtet