Druckschrift 
6 (1834)
Entstehung
Seite
90
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Familie gehört, ich Jkrcn Auftrag vollziehen undihm meine Peitsche kräftig zu fühlen geben will.Sollte er in Diensten der königliche» Familie ste-hen, so nöthigtmich freilich die Achtung vor seinemHerrn, mich damit zu begnügen, Jedcrman voreinem kleinen Schurken zu warnen, der nntcr al-len Verhältnissen das Benehmen eines Apotheker-sohns und die Spizbübcrei eines Kammerdienersbcibchält."" Wahrend ich Dieses unterhaltendeGeschichtchcn crzälte, müste cs höchst vergnüglichgewesen sein, die cntsezten Züge der umstehendenHerren zu beobachten. Dubois war zu verwirrtund verblüht, um mich zu unterbrechen, und ichverließ das Zimmer eh ich eine einzige Silbe lautgeworden. Wäre mein Gegner damals schon Kar-dinal und Premierminister gewesen, so würd ichaller Wahrscheinlichkeit nach zur Erwiederung fürmeine Anekdote eine bleibende Wohnung in derBastillc erhalten haben. So aber erwies sich derAbbe nicht so dankbar, als man bei meiner Müheihn zu unterhalten wol hätte vorausfezcn dürfen.Troz dem Zorn, worin ich von dem Günstling wegging,vergaß ich indessen die Klugheit nicht > und eilteihr gemäß zum Prinzen. Sobald er mich zugclaf-sen, warf ich mich aufs Knie und berichtete ihmwörtlich Alles, was vorgcfallcn. Der Regent, derim Grund sehr wenig wahre Zuneigung zu DuboiS