Druckschrift 
6 (1834)
Entstehung
Seite
80
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ein Kabinet geschoben. Monseigneur trit herein,und wird ziemlich obenhin empfangen.

Es ist mir wirklich ein Näthscl, welche Mienediese Weiber sich geben können, wenn sie Prinzenzn behandeln haben. Indessen dauerte meine Ein-kerkerung nicht lang. Das Kabinet hat eine an-dere Thür, die Kammerfrau schleicht sich herbei,öffnet und ich wünsche mir Glük, des Handels loszu sein.

Hat jedoch eine Französin einmal ihren Sinn aufetwas gcsezt, so beachtet sie keine Ncgcl des Ver-standes mehr: was mich betrlft, so glaub ich die-se laugen Weiber, vornehmlich wenn sie jeneschwüle, mohrcnhafte Farbe haben, sind .....doch gleichviel! Am folgenden Tag siz ich ganzruhig beim Frühstük, als mein Kammerdiener ei-ne verlarvte Person herein führt, und siehe da,abermals steht meine Dame vor mir I Mcnschen-gcduld geht nicht allzuweit, und dies war ein Fallder auf die eine oder die andere Art eine leiden-schaftliche Ausgleichung erfodcrte. So stellte ichmich denn zornig und sprach mit ausnehmenderWürde über die Lage worein ich gestern gcseztworden. ;

So wird cs immer gehen, wenn man schwachgenug ist, ein Verständnis; mit einer Dame anzu-knüpfcn, die so viele Andere begünstigt."

Um Ihretwillen," crwicdcrte die Zärtliche,

um Ihretwillen will ich Alle aufgcbcn!"