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finde einen großen Unterschied zwischen Ruhe undZufriedenheit. Mein Herz zehrt sich hier durch sichselbst auf: die Motte frist das niedergelegte Gewandstärker an als cs durch Sturm oder durch Kampfabgetragen worden sein würde."
Als Erwiederung brachte ich einige Gemein-pläze über Einsamkeit, das Glük sicherer Zurükgc-zogenheit und des Landlebens an. Jener schüttel-te still den Kopf, gab aber keine Antwort. Viel-leicht dachte er richtig, daß unsere Empfindun-gen stets über dem Urtheilsbereich eines uns frem-den Menschen stehen. Wir schieden mit mehr Herz-lichkeit als Dies bei Bekanten von so kurzer Dauerin der Regel der Fall ist. Auf meiner Rükreisevon Rußland hielt ich in dem Dörfchen an, ummich nach dem Pfarrer zu erkundigen: allein eineZeit von wenigen Monaten hatte ihre Wirkungnicht verfehlt. Bereits war das menschliche Ge-wand von der Motte durchgefressen. Ich ging aufsein niedriges, namenloses Grab und fühlte, daßdort die einzige Ruhe zu finden sei, deren Ein-förmigkeit sich kein Ueberdruß zugesellt.