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zehren werde, eh die Zeit die allmälige Zerstö-rung begonnen haben würde.
„So sind Sie denn weit gereist, mein Herr,"fragte ich, indem mein Ton meine Neugier aus-drükte.
Der gute Pfarrer durchschaute meinen Wunsch,etwas über seine Abenteuer zu vernehmen. Sel-ten trennt man sich von der Welt, ohne durch dieTheilnahme Anderer erfreut zu werden, oder die-sen Antheil durch Erzälung derjenigen Lebensab-schnitte, die man selbst am liebsten hat, gern be-lohnen zu wollen. Ehe wir von einander schieden,gab er mir seine kleine Geschichte. Er war fürdie Armee erzogen worden; bevor er aber in diesenStand wirklich cintrat, hatte er die Tochter einesNachbars gesehen — sie geliebt und — das alte Lied— sie liebte ihn wieder und starb, ehe die Liebedurch die Feuerprobe der Ehe gegangen. Nichtlänger empfand er jezt einen Wunsch nach Ruhm,wol aber nach Zerstreuung. Er verkaufte sein klei-nes Eigcnthum und reiste beinah vierzehn Jahrelang durch die civilisirten Länder Europas, wie durchdie fernen Gegenden, wo Wahrheit eine Fabelscheint und Dichtung ihre Gebilde verwirklichet wennnicht überbotcn findet. "
Arm am Beutel, müd im Geist kehrte er end-lich zurük. Er ward Das, als was ich ihu jeztsah: „ Mein Los schwankt jezt nicht mehr unsi-cher umher," sprach er zum Schluß; „aber ich