IW
Familie Mr. Mertons; die kommen sehr oft herüber,wenn die Gcntlemc» von London bei ihnen sind."
„Mcrton — ha, der kriechende Pfarrer. Hört Ihr!noch ein Wort mit mir, Sir, und Ihr verlaßt morgenmeinen Dienst."
Mr. Justis erhob Augen und Hände zum Himmel;aber es war etwas in seines Gebieters Stimme undMienen, was ihm die Antwort zurückdrängtc, und erwandte sich langsam nach der Thürc — als eineStimme von so himmlischer Süßigkeit von draußensich vernehmen ließ, daß er seine Schritte anhicltund der erbitterte Maltravcrs von seinem Sitz auf-fuhr. Er winkte mit der Hand dem Hausmeister, mitder Bestellung seiner Botschaft noch zu warten undhorchte, wie von einem Zauber gefesselt. Seine eige-nen Worte drangen ihm ins Ohr — Worte, die ihmlängst fremd geworden waren, und deren er sich nurnoch unvollkommen erinnerte — Worte, die im Zu-sammenhang standen mit den frühen, uncntweihtcnJahren der Poesie und begeisterten Strebcns — Worte,die gleichsam die Geister von Gedanken, jetzt zu zartfür sein umgcwandcltcs Gcmüth, waren. Er senkte seinHaupt und der dunkle Schatten verließ seine Stirne.
Der Gesang verstummte. Maltravers machte seuf-zend ein paar Schritte und seine Augen blieben aufder Gestalt des Hausmeisters ruhend, der die Handan der Thüre hatte.
„Soll ich Euer Ehren Botschaft bestellen?" sagteMr. JustiS ernsthaft.