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1 (1838)
Entstehung
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Benehmen ergibt sich gleichsam instinktartig bei Sol-chen, welche die Welt anlächclt. Unvermerkt erwarbsie sich Selbstbeherrschung und den feinen Takt derGesellschaft; und wenn ihre kindliche Munterkeit allenZwang konventioneller Zurückhaltung abwarf, so machtedas die große Erbin nur noch reizender und glänzen-der, deren zarte und feenhafte Schönheit so gut zuihrem anmuthig nachlässigen und zwanglosen Wesenpaßte und die so unzweideutig das Gepräge einergroßen Dame an sich trug für die Augen, die auf derMadame Dcvp Blonden, und Scidcnzeugen hafteten.

Caroline war nicht so munter, wie sie im Land-hanse gewesen. Es schien etwas auf die Heiterkeit ih-res Geistes zu drücken; sie war oft trübsinnig undnachdenklich. Sie war das einzige nicht gntmüthigeMitglied der Familie; und die mürrischen Antworten,die sic ihren Eltern gab, wenn kein Besuch dem Fa-milienkreise Rücksichten anfcrlegtc, thatcn Evclinen un-beschreiblich weh, und bildeten einen scharfen Contrastmit der überströmcnden Laune, die sie auszeichnctc,wenn sic Jemand fand, den sie ihrer Unterhaltungwürdigte. Dennoch suchte Eveline der, wo sie ein-mal eine Zuneigung gefaßt hatte, schwer wurde, ihreAchtung wieder zu entziehen noch immer die Fleckenin Carolinens Charakter zu übersehen und sich selbstzu überzeugen, daß tausend gute Eigenschaften unterdieser Oberfläche verborgen lägen; ihre großmüthigeNeigung fand immer Gelegenheit, sich in kostbarenBulwer's Romane. L-XVlll. 8