Druckschrift 
1 (1838)
Entstehung
Seite
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bemerk«! sie, daß, obwohl es schon spät, Lady Bargravevor dem offenen Fenster stand nnd mit gespannter Auf-merksamkeit ans die unter ihr liegende Landschaft zublicken schic». Mrs. Leslie blieb von ihr ungesehen,bis sic an ihrer Seite war. Das Mondlicht war außer-ordentlich hell; und dicht neben dem Garten, von die-sem nur durch einen leichten Zaun geschieden, lag dereinsame Kirchhof des Fleckens, mit dem schlanken Thurmdes heiligen Gebäudes, der hoch und sich zuspitzend inden klaren Acthcr cmporsticg. Es war ein friedlicher,beruhigender Anblick; nnd so versunken war Lady Var-grave in ihr nachdenkliches Hinausstarrcn, daß MrS.LcSlic sic nicht in ihren Träumen stören mochte.

Endlich wandte sich Lady Vargravc um; und inihrem Angesicht stand die duldende, rührende Ergebunggeschrieben, welche Denen eigen ist, die die Welt nichtmehr täusche» kann und die ihr Herz ans das Lebenjenseits gesetzt haben.

Mrs. Leslie, was sic auch dachte oder empfand,sagte Nichts, außer daß sic-in freundlichem Tone ihrdie Unklughcit verstellte, sich der Nachtluft auszusetzen.Das Fenster ward geschlossen; sic setzten sich, um sichzu besprechen.

Mrs. Leslie wiederholte ihre an Evclincn gerichteteEinladung und stellte ihr vor, wie gcrathen cs scy, sieanzunehmen.Es ist grausam, Euch zu trennen," sagtesie,das fühle ich recht lebhaft. Warum wollen Sienun nicht Evelinen begleiten? Sie schütteln den Kopf warum denn immer die Gesellschaft vermeiden?