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gewöhnliche Geistesanlagen, welche er alle Muße ge-habt'hattc ansznbildc» und seine Frömmigkeit war zuaufgeklärt und mild, als daß er die Literatur, desHimmels beste Gabe, ans dem Bereich der Religionhätte verbannen wollen. Und unter seiner sorgsamenLeitung war EvclincnS Geist bereichert worden mit denSchätze», moderner Gcistcswcrke, und ihr Urthcil gc-kräftigt durch die Kritiken eines cdcln und gebildetenGeschmacks.
2» diesem abgelegenen Dorf war die junge Erbinso aufcrzogc» worden, daß sie ihrem künftigen StandEhre machen konnte, daß sic die Künste und die Geistcs-gcniifsc, welche die edleren Gcmiithcr sohnc Unterschieddes Ranges) von den gemeineren unterscheiden, schätzenlernte — besser sogar, als wenn sic ausgewachsen wäreunter dem hundcrthändigcn Briarcus der fashionabclnErziehung. Ladp Bargrave freilich war, wie die mei-sten Personen von bescheidenen Ansprüche» und unvoll-kommener Bildung, ziemlich geneigt, die aus Büchernzu gewinnenden Vortheile zu hoch anzuschlagen, undnie hatte sic eine größere Freude, als -wen» sic Evclincdas monatlich von London ankommende Packet öffnenund entzückt in Büchern wühlen sah, welche Ladp Var-grave in ihrer Unschuld für Schatzkammern unerschöpf-licher Weisheit hielt.
Aber heute mochte Evclinc nicht lesen und diegoldncn Verse Taffo's verloren ihre Musik für ihr Ohr.So gab denn der Pfarrer das Lesen auf und gab ihreine kleine übersichtliche Anweisung für den Betrieb