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glühenden Mann, den er — ehe der Charakter unddie Laufbahn des Eine» oder des Andern sich cntschic-vcn — seinen Freund genannt hatte. Er erinnertesich ihrer kecken Abenteuer und lustigen Thvrhciten inLändern, wo sic einander Alles in Allem gewesen; —und der unbartige Jüngling, dessen Herz und Börseihm immer offen standen, und den zu seinen jugend-lichen Verirrungen unerfahrener Leidenschaft selbst, er,dcr Acltcrc und Klügere, verführt und angcleitct hatte,stieg vor seiner Seele auf im Contrast mit dem ernstenund melancholischen Wesen des vom Leben getäuschtenund vereinsamten Mannes, der sich ihm jetzt langsamnäherte — dessen stolze Laufbahn er hatte h,cn»»cnhelfen _ dessen Herz er mit seinen Ränken und Tückenvor der Zeit verbittert hatte — der seine besten Jahrein der Fremde wie ein Verbannter verlebt hatte —ein Opfer für das Grab, das eine selbstsüchtige, un-ehrenhafte Bosheit gegraben! — Cäsarini, der Be-wohner eines TollhanscS — Florcncc in ihrem Leichen-tuch — das waren die Bilder, welche der Anblick vonMaltravcrs in ihm hcranfbcschwor. Und der Seele,in welcher die ungewohnte Reue für einen Augenblickerwachte, flüsterte eine ahnende Stimme zu: „Undglaubst du daß deine Entwürfe gelingen, deine Be-strebungen werden gekrönt werden?" Zum erstenmalin seinem Lebe» vielleicht fühlte der phantasielose Var-gravc das räthselhastc Gchcimniß einer warnendenAhnung drohenden Unheils.
Bulwer's Romane. l-XIX 8