Druckschrift 
2 (1838)
Entstehung
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in Evelincns Augen zu glänzen, bezauberte Alle mitseiner Leutseligkeit und seinem Geist. Evclinc schienihm blaß und niedergeschlagen anszuschcn. Er wid-mete sich ihr beharrlich den ganzen Abend. Ihr rei-fender Verstand war mehr als bisher im Stande, seineTalente zu würdigen; innerlich aber stellte sic Ver-gleichungen an zwischen seiner Unterhaltung und der Mal-travers', welche nicht zu des Ersten Gunsten aussiclcn.In Lord Vargrave'ö fließender Ncdcgabe war viel Un-terhaltendes, aber wenig Anziehendes. Wenn er ansernste Betrachtungen zu kommen suchte, ward er dürrund hohl; er war nur bei weltlichen Gegenständen undGemeinplätzen zu Hause. Carolinens Laune war, wiegewöhnlich in der Gesellschaft, sehr munter und leben-dig, aber ihr Lachen schien erzwungen und ihr Augeabwesend.

Am nächsten Tag nach dem Frühstück spazierte LordVargravc allein nach Burlcigh; als er durch das Ge-büsch kam, welches die Gränzc des Parks ausmachte,sprang ihm ein großer persischer Jagdhund laut bellendentgegen; und als er sei» Auge erhob, sah er die Ge-stalt eines Mannes, der langsam auf einem dasWäldchen durchschncidcnden Pfade dahin wandelte. Ererkannte Maltravcrs. Sie hatten sich bis jetzt nichtwieder gesehen seit ihrer Begegnung wenige Wochenvor Florcnccns Tod und ein Gcwiffcnsbiß durch-zuckte das kalte Herz des Ränkeschmieds. Jahre roll-ten zurück vom Bilde der Vergangenheit er riefsich wieder vor die Seele den junflcn, großherzigen,