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Vcrhältniß steht," dachte er, „so ziemt cs einem Drittennicht, an der Auflösung dieses Verhältnisses zu arbei-ten. Ich bin am wenigsten befugt und geeignet, einrichtiges llrthcil über die Stärke oder Schwäche derBande zu fallen, welche sic an Vargrave ketten —denn meine Gefühle würden wieder meinen Willenmein llrthcil bestechen. Ich mag mir cinbildcn, daßihr Verlobter ihrer nicht würdig ist — aber das zuentscheiden ist ihre Sache. So lange das Band be-steht — Wer hätte das Recht, sic zur Zerreißung des-selben zu versuchen?"
Gemäß diesen Gesinnungen, welche die Welt viel-leicht für überspannt auschcn mag, zog sich Maltravers,so oft er mit Evclincn zusammcntraf, hinter eine starreund beinah frostige Förmlichkeit zurück. Wie schwerwar dicß bei einem so einfachen und offenherzigenWesen! die arme Evclinc — sie glaubte ihn beleidigtzu haben, sie hätte ihn gerne um diese Beleidigungbefragt — vielleicht in ihrem Bestreben seinen Geniusaufzurcgcn und zu wecken, hatte sie ein geheimes Wehdes Gemüths, eine verborgene Wunde der Erinnerungberührt? Sic rief sich alle ihre Gespräche mit ihm zuwiederholten Malen vor die Seele zurück. Ach! warumkonnten sic nicht erneuert werden! Auf ihre Phantasieund ihre Dcnkkraft hatte Maltravcrs einen nie auszn-löschcndcn Eindruck gemacht. Sic schrieb häufiger alsje an Lady Vargrave und der Name Maltravers fandsich auf jedem Blatt ihrer Briefe.
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