Druckschrift 
2 (1838)
Entstehung
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ernsten Geistes «»griff, kam Maltravcrs nothwcndigin Berührung und Verkehr mit den benachbarten Be-hörden nnd Landcdellcutcn. Er bekämpfte Ucbel, erförderte Zwecke, bei welchen Alle bethciligt waren;nnd sein kräftig lebendiger Verstand und sein frühererparlamentarischer Ruf, verbnnden mit der Achtung,welche in der Provinz sich immer an alte Geburt knüpft,gewannen seinen An- und Absichten unerwartete undallgemeine Gunst. 2» der Rcktorci hörte man fort-während von ihm, nicht blos durch gelegentliche Be-suche, sonder» auch durch Mr. Mcrton, der immermit ihm znsammentras; aber er hielt sich fortwährendvon diesem Hause entfernt. Jedermann, Mr. Mcrtonausgenommen, vermißte ihn; selbst Caroline, .derenbegabter, obwohl weltlich gesinnter Geist seine Unter-haltung zu schätzen wußte; die Kinder klagten um ihrenSpiclgcnoffc», der so viel leutseliger war als ihreBrüder mit den steifen Cravattcn je gewesen; undEveline ward am Ende ernster und nachdenklicher, alssie je zuvor gewesen, und das Gespräch von Andernerschien ihr platt, langweilig nnd ermüdend.

War Maltravcrö glücklich mit seinen neuen Be-strebungen? Sein damaliger Gcmüthsznstand ist nichtleicht zu cnträthscln. Sein männlicher Geist und seinstolzes Gcmüth kämpften und rangen hart mit einemGefühl, das schnell zur Leidenschaft hatte hcranrcifenwollen; aber bei Nacht, in seinem einsamen nnd freud-losen Hause, drängte sich ihm unwiderstehlich ein Traum-gcflcht auf zu köstlich, als daß er sich ihm hingcben