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„Nein , ich versiehe nur meine Sprache und Kran,zösisch : meine Mutter war von Frankreich gebürtig."
„Die heilige Mutter Gottes sey gepriesen!" sagteMarmaduke, freier aufathmend; „denn Französisch, habeich meinen Vater und meinen Oheim sagen börcn, ist eineSprache, die sich für Adle nnd Ritter schielt, sonderlich fürdiejenigen, eie, wie die NeviicS, vom NormannischcuSchlag abstaminen. Diese Margaretha von Anjou —hast Du sie wohl recht lieb gehabt, Fräulein Sybille?"
„Nein," antwortete Sybille; „Margaretha flößteEhrfurcht ein, aber sie duldete kaum Liebe von Unter-gebenen: nnd obwohl huldvoll und freundlich, wenn esihr beliebte, zeigte sie sich w nur denjenigen, die sic fürsich zu gewinnen wünschte. Sie fragte Nichts nach demHerzen, wenn der Arni oder der Kops ihr Nichts nützenkonnte. Aber, die arme Königin! Wer konnte sie deshalbtadeln? - - ihre Natur ward mit Gewalt der Milde ent-wöhnt, und wie ich später hörte, wie Viele, denen sievertrante, sich gegen sie gewendet habe» . schalt ich micliselbst, daß —"
„Dn nicht ihr zur Seite geblieben bist?" ergänzteder Revilc, als er bemerkte, daß sie inne hielt, mit dergroßmüthigen Gesinnung eines Gentleman und Soldaten.
„Nein, nicht eigentlich das wollte ich sagen, FunkerNestle, sondern vielmehr daß ich je über ihre Hast undüble Laune gemurrt hatte. Ihr zur Seite, sagt Ihr? —ach! ich hatte zu Haus eine naherliegendc Pflicht zu er-füllen; mein Vater ist mir mein AtteS in der Welt! D»Bulwer'S Romane. (!>. 10