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zuhörts, und in seinen Träumen und Strebungen etwasihrem Wesen Verwandtes fand, verglich ihn doch insge-heim hin nnd wieder mit einem Andern, dessen Stimmenoch mit einem gewissen Zauber ihr Ohr umschwebte : nndihr gebildeter und scharfblickender Geist entdeckte an Mar-madnke den Mangel an Bildung und jene eingeschränkteErfahrung, welche die Thorheit und das Glück der Ju-gend ist.
Andrerseits war die nicht geringe Bewunderung,welche sie Nevile einstößte, seltsam gemischt mit Erstau-nen und beinahe dürfen wir sagen: mit Furcht. DicßMädchen, mit ihren klugen Reden und ihrem Kinderge-sicht, war ihm ein so ganz und gar neuer Charakter. IhreSprache übertraf Alles, waS er bisher gehört hatte —ihre Worte waren gewählter, der Fluß der Rede glatter— kam dicß auf Rechnung ihrer Hoserziehnng oder ihresgelehrten Vaters?
„Euer Vater, schönes Fräulein," sagte er, in einerder Pausen ihrer Unterredung einen Anlauf nehmend,„Euer Vater ist also ein mächtiger Gelehrter. und ver-steht, bilde ich mir ein, Latein so gut, wie Englisch?"
„Ep, Latein zn verstehen, darauf macht jeder Gassen-priester Anspruch," sagte Sybille lächelnd. „Mein Vaterist Einer von den sechs Personen ans der Welt, dkc Grie-chisch nnd Hebräisch gelernt haben."
„Schönen Dank!" rief Marmadnke, sich bekreuzend.„Das ist in der That schauerlich i Hat er Euch seineWeisheit in den Sprachen auch beigebracht?"